November 2011

Auf geht's nach Graaff Reinet mit nem mächtigen Hangover :D

Jill und ich hätten unseren "wir besaufen und heute einfach mal sinnlos" Tag vielleicht doch besser auf einen anderen verschieben sollen!

Aber als ich den Samstagmorgen aufgewacht bin, war es leider schon zu spät!

Mir ging es übelst dreckig und so einen Hangover hatte ich nicht mehr seitdem ich das letzte mal mit Katrin Wodka Kirsch auf einer Kirmes getrunken habe und Papa uns am nächsten Tag zum Daniel fahren musste....aaaaber wer saufen kann, kann auch aufstehen!

Also habe ich mich geduscht, angezogen und mich zu den anderen ins Auto geschmissen! Nach dem Geld holen und 200 Meter in Richtung Graaff Reinet fahren war ich auch schon eingeschlafen und erst wieder wach als wir schon da waren! Glanzleistung denn die Landschaft dahin ist das Highlight aber hey, macht doch nichts :D

Kaum angekommen wurde erstmal erzählt ey habt ihr auch die Affen gesehen "JA" und die Strauße "JA" und nur von mir kam jedesmal ein "NEIN" aber dafür war ich wenigstens ausgeschlafen ;)

Wir fuhren dann kurz durch Graaff Reinet um dann in das hier bekannte "Valley of Desolation" zu fahren. Es war der Hammer! Zwischen riesigen Bergen und tiefen Abgründen, konnte man über ganz Graaff Reinet gucken! Die Wanderwege waren diesen Tag ein Glück nicht unsere besten Freunde, deswegen haben wir nur eine kleine Wanderung von 1,5km gemacht...Besser für mich :)

Viel zu erzählen gibt es da auch eigentlich nicht, denn die Bilder sagen mehr als tausend Worte!

Danach sind wir noch in ein nahegelegenes Game Reserve gefahren.

Durch die HItze die den Tag war, haben wir nicht soviele Tiere gesehen!

Ein paar Büffel, Springbooks und Strauße waren allerdings da :)

Auf dem Heimweg haben wir dann eine Schildkröte gefunden, die warum auch immer der Meinung war sie müsste unter einen unserer Polos krabbeln...

Polo nicht hoch, Schildkröte riesig was dann wohl soviel heißt wie sie hatte sich da komplett verkeilt und wir mussten sie darausziehen! :D

Das ging ein Glück leichter als gedacht.

Also setzten wir sie wieder an die Stelle wo sie hingehörte und fuhren weiter in Richtung Heimat....

Port Elizabeth....

Bafana Bafana vs. Cote d’Ivoir

Wieder einmal ging es in das Nelson Mandela Bay Stadium, aber diesmal nicht zum Rugby sondern endlich zum Fussball :)

Es war nicht zu vergleichen mit dem Rugby Spiel dort.

Die Stimmung war der Hammer genauso wie beim Rugby aber der Unterschied zwischen Rugby und Soccer ist sofort aufgefallen!

Beim Rugby war das Stadion fast nur mit weißen gefüllt und das Rugby Team bestand ebenfalls nur aus weißen...Beim Fussball war es das Gegenteil...Im Stadion waren wenige weiße zu sehen und auch in der Mannschaft war nur ein einziger.

Irgendwie komisch zu sehen das das noch so getrennt ist.

Trotzdem war es eine super Stimmung und ein super Spiel. Komisch ist nur das auch hier die Fans egal von welcher Mannschaft alle nebeneinander sitzen und miteinander feiern :) Das mag ich an Afrika einfach, denn egal in welchem Stadion und egal welche Mannschaften gegeneinander antreten sie sitzen zusammen und feiern zusammen.

Toll zu sehen das das noch irgendwo auf der Welt klappt ;)

Hier mal ein paar Bilder :)

Bye Bye Umlungu

Von Jills Kollegin Phumza wurden wir eingeladen, zusammen mit ihr in das erste Township Port Elizabeths zu kommen, das Red Location.

Wir fuhren als erstes in das Red Location Museum.

Dort wurde uns in der Rundtour erklärt seit wann es Townships gibt und wie es zu den Townships kam. Es war wirklich interessant denn so wirklich Gedanken macht man sich darüber nicht.

Nach 1,5 Stunden im Museum gingen wir direkt in solch ein Township und wurden gleich von den kleinen Kindern ganz herzlich begrüßt. Die einen bewunderten unsere Hautfarbe, die anderen kletterten an uns hoch und die nächsten packten unsere Haare an weil sie die Haarfarben und die weichen Haare nicht kannten. Es war wirklich süß. Wir durften uns sogar ein Haus, naja sagen wir mal eher eine Blechhütte von innen angucken. Die Frau war super nett und zeigte uns gleich die Bilder ihrer Familie und ihren liebsten. Ihr Haus war einige Wochen vorher erst abgebrannt und in wenigen Tagen wurde eine neue Blechhütte aufgebaut. Schon bemerkenswert wo diese Leute ihre Kraft hernehmen.

Die Kinder wollten uns garnicht gehen lassen, aber schließich mussten wir weiter denn Phumzas Familie hat uns zu einem Braai eingeladen.

Wir kamen zu ihr nach Hause und wurden auch dort gleich herzlich empfangen.

Alle waren da : Die Eltern, die Tante, die Kinder ihrer Schwester und auch die Nachbarn und Freunde kamen mal vorbei um zu schauen und Hallo zu sagen.

Wir saßen alle gemeinsam in der Einfahrt, machten ein Braai, tanzten zusammen und hatten einen wundervollen Tag.

Der Rueckweg dagegen war ein wenig komplizierter, denn mit fast leerem Tank sich in einem Township zu verfahren, war nicht die beste Art von uns sich unauffällig dort aufzuhalten ;)

Aber auch das bekamen wir irgendwann hin, als die Orientierung wieder einigermaßen da war J